Die dominikanische Zigarre, Präsentation und Prospekte



Geschichte und Eigenarten:

Seit 1994 ist die Dominikanische Republik dabei, Honduras und Kuba bei der Herstellung und dem Export von handgerollten Zigarren zu überholen.
Das Land produziert mehr als 6.000 Millionen von   handgefertigten Zigarren pro Jahr.

Die meisten dieser Zigarren werden im Cibao Tal hergestellt, besonders in der Stadt Santiago de los Caballeros; dort bieten sich die besten Voraussetzungen, und die Tabakfarmer haben ein hohes Maß von Know-how. 

Dominikanische Zigarren werden in den Vereinigten Staaten verkauft, sowie auf den europäischen Märkten, wo sie stark mit kubanischen Zigarren konkurrieren.                                                                      

Die Besonderheiten der dominikanischen Zigarren im Vergleich mit Zigarren aus Kuba: die dominikanischen Zigarren zeichnen sich durch eine große Bandbreite von milden Aromen  aus, die besonders von denjenigen  geschätzt werden, die mit dem Zigarrenrauchen beginnen.

Manche Raucher behaupten, es sei einfacher, eine dominikanische Zigarre zu rauchen als eine Zigarre aus Kuba, denn die dominikanischen Zigarren sind leichter.  Außerdem kommt es bei den kubanischen Zigarren eher zu Herstellungsmängeln als bei den dominikanischen Zigarren, und ihr Aroma ist stärker und nicht so vielfältig.


Unsere "totalmente a mano" Zigarren:

"Totalmente a mano" (vollkommen handgefertigt): der sorgfältigste Fertigungsprozess, lange Einlagen ("tripalarga"), denn die Blätter sind ganz, und die inneren und äußeren Deckblätter sind vollkommen handgerollt von einem "torcedor" (Zigarrendreher).


Ein Geschmacksvergleich:

Nachstehend finden Sie die wesentlichen Eigenschaften der Aromen, die wir klassifiziert haben, sowie die Rohstoffe und insbesondere die Zigarren, in denen sie vorkommen: 

Pflanzliche Aromen: diese kommen in dem Geruch des Tabaks und dem Rauch von milden bis mittelschweren Zigarren vor:  Dominikanische Zigarren, leichte Kubaner, (frisches Heu), Manila, Jawa , (feuchtes Heu), mit einem Hauch von Eukalyptus und verschiedenen  Blumennuancen.   

Das Feuchtigkeitsniveau hat einen großen Einfluss auf die Art und den Genuss der pflanzlichen Aromen:  wenn die Zigarre zu trocken ist, erinnert der Geruch eher an Stroh oder sogar Papier; bei der richtigen Feuchtigkeit kann das Aroma angenehme Blumendüfte enthalten; bei zu großer Feuchtigkeit kommt es zu einem scharfen und bitteren Heugeschmack.

Holzaromen:  Sie sind den pflanzlichen Aromen sehr ähnlich, zeichnen sich aber gleichzeitig durch eine stärkere Geruchspräsenz aus, mit einer Tendenz zu  Pflanzensäften, Harzen und Lakritze.  Diese Aromen findet man in den einheimischen Tabaksorten, auch "Creole" Tabak genannt, und den damit hergestellten Tabakwaren: "Olor Dominicano", "Creole" Tabak aus Honduras, kubanischer "du Partido" Tabak, sowie in der etwas robusteren "Vuelta Abajo" Zigarre.

Gewürzaromen: In dem Tabak und in der noch nicht angezündeten Zigarre entdeckt man oft ein Pfefferaroma.  Der Rauch der dicken kubanischen Zigarren duftet stark nach Pfeffer und vermischt sich manchmal mit dem Geruch nach Paprika oder auch Muskateller. In dieser Hinsicht sind die   Zigarren aus Honduras den Havanna-Zigarren sehr ähnlich, während bei den dominikanischen Zigarren das Pfefferaroma oft mit Honignoten verbunden ist.

Tieraromen:  Alle tierischen Aromen, die man in den Zigarren entdeckt, werden durch ammoniakhaltige Nebenprodukte bei der Fermentation verursacht.  Bei unvollständiger Fermentation steigt einem der Ammoniakgeruch in die Nase, während ein leichtes Ammoniakaroma angenehm an  einen Stall und manchmal an Schafe oder auch Moschus erinnert.  Bei den klassischen Zigarren aus Honduras und den robusten Kubanern herrscht dieses Aroma vor, manchmal zusammen mit einem Hauch von Campher und Jod.   Gewisse raffinierte Zigarren, besonders die nicht zu robusten Kubaner, verbreiten einen angenehmen Ledergeruch.

Süße und geröstete Aromen:  Diese werden durch die Kohlenhydrate der Pflanzen verursacht die, je nach dem Niveau der Pyrolyse, honigartige Aromen (manchmal sehr süßliche und sogar  widerlich süße) und milchige Düfte ergeben, sowie eine große Palette von Aromen, die an Karamell erinnern oder getoastet  oder sogar gegrillt riechen.  Das Aroma der dominikanischen Zigarren geht  in die Richtung von Lebkuchen, mit einem Hauch von Vanille und Milch, während die robusten Habanera Zigarren  an Toastbrot und Chicorée erinnern;  Zigarren aus Honduras haben sogar ein etwas verkohltes Aroma, während das Aroma der Zigarren aus Jamaica eher milchig ist, und Zigarren aus Brasilien nach Milchkaramellen und Kakao duften.

Humusaroma:  Der Geruch des Bodens, auf dem die Pflanze wächst, gibt ihr ein "erdiges" Aroma, vielleicht etwas  rustikal, aber trotzdem sehr angenehm.  Die dominikanischen Zigarren, besonders diejenigen mit starkem "Olor dominicano", haben den charakteristischen Duft von frisch gemähtem Heu. Die stärkeren Kubaner haben stärkere Erdaromen;  das gleiche trifft auf Zigarren aus Honduras zu, bei denen das Aroma stark nach Erde riecht, sobald die Zigarren zu trocken werden, was allerdings auch auf alle Zigarren zutrifft.


Von der Stadt Santiago de los Caballeros bis zur "Tabaquería".

Wenn Sie durch das Cibao Tal in der Dominikanischen Republik in nördlicher Richtung reisen, erreichen Sie die Ebene um Santiago.  Flankiert von mehreren Bergketten wächst diese angenehme und lebhafte Stadt auf typisch lateinamerikanische Art.  In den Vorstädten befindet sich die Industrie, darunter auch die Tabakfabriken.  Wenn Sie Ihre Reise fortsetzen, erreichen Sie die Tabakfelder in den Ausläufern der Berge, mit ihren kleinen offenen Unterständen zum Trocknen der Tabakblätter.


Die Stadt Santiago


Die Felder um Santiago


" la Tabaqueria "



Tel : + 1 829 954 96 56
E-mail : infos@cigars1.biz
Paco Blanco